Gallery Weekend Berlin Mai 2017

Am 28. April eröffnete das Berlin Gallery Weekend, an dem dieses Jahr 47 Galerien teilnahmen. Von den zahlreichen Eröffnungen habe ich nur einige sehen können. Hier ein kleiner Rückblick:

 

2b-ulrike-theusner-blog

Im Atelier Liebermannn am Brandenburger Tor ist eine Ausstellung mit Werken von Daniel Richter und Jack Bilbo zu sehen.

 

Daniel Richter „I hate you – all of you“

 

Jack Bilbo (1907-1967)

 

Ratlose Unschärfe – JIA „Lost Highway“ bei Galerie Taubert Contemporary

 

EDITH DEKYNDT „They Shoot Horses (Part Two)“ in der Galerie Konrad Fischer

 

EDITH DEKYNDT „They Shoot Horses (Part Two)“ in der Galerie Konrad Fischer

 

Dramatisches Licht in der Rudi Dutschke Straße.

 

„Isolation“ – Fabian Knecht (in der Galerie Alexander Levy) …

 

…. kehrt das Ausstellungsprinzip um und inszeniert einen Galerieraum in der Natur.

 

Weiter geht es in die Torstarsse zur Galerie Eigen-Art Lab…

 

…dort untersucht die Mediengruppe !Bitnik den Einfluß des Digitalen auf zwischenmenschliche Beziehungen.

 

Ein paar Straßen weiter inszeniert Candice Breitz im KOW die Hollywoodstars Julianne Moore und Alec Baldwin. Sie erzählen die Geschichte von Flüchtlingen. “Alec, you’re famous! People will listen to you.” Und tatsächlich verharren die Zuschauer länger vor den inszenierten Interviews als vor den Interviews tatsächlicher Flüchtlinge, die im Stockwerk darunter gezeigt werden.

 

Die Galerie Barbara Thumm zeigt Arbeiten der über 80jährigen Konzeptkünstlerin Teresa Burga: „Conceptual Installations of the 70s“

 

Teresa Burga “Work that Disappears when the Viewer Tries to Approach It”, 1970/2017

 

Thomas Schütte: „Fratelli“ ( 2012, Bronze) in der Galerie Carlier/Gebauer

 

Skulptur aus der Serie „Fratelli, 2012“ von Thomas Schütte

 

Architekturchaos in der Markgrafenstraße.

 

Danach geht es weiter zur Galerie König. Dort treffe ich auf den berühmten Schriftsteller, Kunstkenner und vielseitigen Unternehmer Rafael Horzon („Das Weiße Buch“) …

 

…und bewundere die Konstruktionen von Anselm Reyle, der mit seiner Ausstellung „Eight Miles High“ sein Comeback nach einer zweijährigen Kunstmarktpause feiert.

 

Anselm Reyle “ Eight Miles High“

 

Auf dem Weg in die Potsdamer Straße entdecke ich ein „ready made“ eines unbekannten Künstlers.

 

Galerie WNTRP: ZANELE MUHOLI inszeniert sich in ihrer eindrucksvollen Fotoserie „Somnyama Ngonyama“ in verschiedenen Rollen.

 

In der Galerie Blain/Southern staune ich über Jonas Burgerts Monumentalgemälde „Zeitlaich“

 

Es füllt mit seiner Länge von 22 Metern fast die gesamte Galerie aus.

 

Jonas Burgert, Detail aus „Zeitlaich“

 

Anschließend: Studiobesuch bei David Nicholson (mitte).

 

Digitales Gemetzel: “ Apple Sauce in Paradise“ Alexander Iskin bei Galerie Sexauer. In einer Performance zertrümmerte er sein digitales Selbst.

 

„Interreality“ Erfinder Alexander Iskin

 

Studiobesuch bei Christian Achenbach.

 

Auf den Weg zum diesjährigen Gallery Weekend Dinner begibt man sich nicht zu Fuß sondern zu Boot…

 

…vorbei an sympathischer Graffiti.

 

Das Gala Dinner ist glamourös wie eh und je…

 

…im Funkhaus Berlin.

 

Hauptsache der Champagner fließt in Strömen.

 

Aino Laberenz mit zwei Freunden.

 

Martin Eder und zwei Freunde.

 

Am nächsten Tag mache ich noch einen Abstecher in die Volksbühne…

 

Dort sind im Foyer bis zum Spielzeitende Arbeiten von Just Loomis zu sehen: „Rausch und Kontrolle – Loomis fotografiert Castorf“

 

Und nun geht es weiter nach Leipzig, zum Frühjahrsrundgang der Spinnerei Galerien…