Rückblick Gallery Weekend Berlin 2018

Vom 27. bis 29. April lockte das Gallery Weekend zum 14.Mal interessierte Kunstbesucher in die Stadt. Wieder präsentierten an die 50 Galerien ihr Programm, begleitet von Talks, Studiovisits und etlichen Parties.
Am 25. April eröffnete bereits die Sonderpräsentation der Galerie Eigenheim in der Linienstraße, in der ich Druckgrafik und Malerei neben den Arbeiten von Nina Röder, Enrico Freitag und Konstantin Bayer präsentierte.

 

Eva Kelley, Venus Nemitz und Merle Winter vor dem Galerie Schaufenster

 

„Whisky Bar“ aus meiner Kaltnadel- Serie „Gasping Society“

 

Merle Winter vor der Druckgrafikserie „Gasping Society“

 

 

Am nächsten Morgen geht es zum Gropius Bau…

 

 

Dort gibt es ein 360Grad Video Installation von Jonathan Meese zu sehen, in der auch seine Mutter Brigitte mitspielt.

 

Für ein paar Minuten verschwinden die Betrachter  in der Jonathan Meese Welt: „Mutter und Sohn-Realität trifft Kunst (Z.U.K.U.N.F.T. der Unendlichkeit)“

 

Abends eröffnet in der Galerie „Between Bridges“ in Charlottenburg die Ausstellung „How will the Weather be tomorrow?“  – hier die „Days“ Arbeit von Ahmet Dogu Ipek.

 

Asli Cavusoglu entwarf in der Arbeit „Future Tense“ eine futuristische Tagezeitung  voller absurder Nachrichten.

 

Weiter gehts zum Salon Dahlmann. Dort hat Robert Grunenberg die Ausstellung „Paradise is now – Palmtrees in Art“ kuratiert.

 

Installation von Juliette Blightman

 

Eine Arbeit von Gregor Hildebrandt

 

Zwei Jünglinge am Ausgang.

 

Der nächste Tag beginnt in Mitte und ich entdecke das letzte unrenovierte Haus in dem Bezirk.

 

Installation der amerikanischen Künstlerin Pae White bei Galerie Neugerriemschneider.

 

Pae White bei Galerie Neugerriemschneider

 

Bei Galerie Eigen+Art gibt es neue Malerein von Tim Eitel zu sehen.

 

Thomas Girst und Rafael Horzon vor der Galerie Mehdi Chouakri in Charlottenburg.

 

Dort werden drei Installationen von Hans-Peter Feldmann gezeigt: Sexdolls. „Feldmann hat periodisch wiederkehrend Werke geschaffen, die thematisch auf subtil-bewundernde Art feminine Anmut und weiblich-erotische Reize zum Gegenstand haben“ heißt es im Galerietext.

 

Ein paar Straßen weiter sitzt Raymond Pettibon (Mitte) in der Galerie CFA auf der Fensterbank.

 

Die CFA Galerie zeigt seine Ausstellung „No Hugs Coming“ bis zum 2. Juni in ihren neuen Räumen in Charlottenburg.

 

Galerie Wentrup zeigt Nevin Aladag´s Arbeiten „Muster“.

 

Dort treffe ich auf Peter Richter und Olaf Metzel in Begleitung zweier charmanter Damen.

 

In der Galerie König zeigt Claudia Comte ihre raumfüllende Installation „When Dinosaurs Ruled the Earth“.

 

Der Galerist Johann König

 

Die Künstlerin Sol Calero, Finalistin des „Preis der Nationalgalerie 2017“ (Mitte) mit Thomas Girst, Leiter des BMW-Kulturengagement.

 

Besucher der Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler rätseln über einer Skulptur von Yu Honglei, der seine erst Solo Show in der Galerie präsentiert.

 

Skulpturen von Yu Honglei

 

Bei Sprüth Magers sind Kara Walkers Video Arbeit „Fall Frum Grace, Miss Pipi’s Blue Tale“…

 

…und Skulpturen und Malerei des aus Georgien stammenden Künstlers Andro Wekua zu sehen.

 

Verwaschener Mond über Berlin – am Abend genieße ich kurz den Ausblick vom Balkon des Soho House.

 

Bei Neurriemschneider läuft Mario Garcia Torres Ausstellung „Not to belong to themselves“. Die Performance „The Cordiality Paradox“ wird aufgeführt von Helmut Berger.

 

Dann geht es ein paar Häuser weiter zu Galerie Neu, die Skulpturen aus Holz von Yngve Holen ausstellt.

 

Am Abend trifft sich die Berliner Kunstwelt am Postbahnhof zum alljährlichen Gallery Weekend Dinner.

 

Alessa Rather, Direktorin bei Galerie Neu, mit Alleskönner Autor und Möbel-Großfabrikant Rafael Horzon.

 

Lilli Moors und Martin Eder

 

Gregor Hildebrandt und Alicja Kwade

 

Beim Gallery Weekend Dinner treffen sich Galeristen, Sammler und einige geladene Künstler.

 

Nach dem Dinner zieht man weiter zum Kino International, wo DJ Lars Eidinger seine „Autistic Disco“ gibt.

 

Durchgetanzte Schuhe am Ende der Nacht.

 

Im schönen Schöneberg startet der nächste Tag in den späten Nachmittagsstunden…

 

… mit einem Besuch in der Galerie Baudach. Hier die Arbeit „God“ aus Thomas Zipps Soloshow „Moon Gas“.

 

 

Die Ausstellung „Catch me if you can!“ hat musealen Charakter und stellt retrospektiv die Arbeiten des kanadischen Künstlers AA Bronson und seiner Künstlergruppe General Idea aus (1968-2018).

 

Ratlose Figur im Interieur von Edouard Baribeaud.

 

Pilz-Habitat in einer Installation von Oskar Koliander „Intelligo“ bei Future Galerie.

 

Installation aus Danny McDonald´s Ausstellung „Search Parameters“ bei Galerie Isabella Bortolozzi.

 

Eine Arbeit von Nadira Husain in der Galerie PSM.

 

Zum zweiten Mal initiiert Jonas Burgert zusammen mit befreundeten Künstlern die umfangreiche Ausstellung  „Ngorongoro“ auf seinem Ateliergelände in Weißensee.

 

Über einhundert Künstler wurden eingeladen in der eigens durch die Initiatoren organisierten und finanzierten Ausstellung.

 

Ein Proteststicker bemängelt den geringen Anteil an Künstlerinnen.

 

 

Malerei von Martin Eder bei Ngrorongroro.

 

Portrait von Moritz Schleime

 

Skulptur von Hannah Hallermann

 

Eine Arbeit von Sandra Vásquez de la Horra.

 

Zum Schluß gönne ich mir noch ein paar Minuten auf der Wurstschaukel in der Galerie Michael Fuchs, die ihre Ausstellung „Rooftop Playground“ auf dem Galeriedach unter freiem Himmel präsentiert. Bis bald, Kunstwelt!